Katamaran-Tour

Französisch Polynesien46.561 Kommentare zu Katamaran-Tour

Katamaran-Tour

Raiatea ist der Startpunkt für unsere einwöchige Katamaran Tour auf der „Raiatea“. Geplante Ankerstellen: klangvolle Namen wie Taha´a, Bora Bora und Huahine. Der Kat ist riesig, erfreulich neu und gut in Schuss – nicht nur die Kinder sind begeistert. 

Wir teilen ihn uns mit 8 weiteren Reisenden (Doris und Wolfgang aus Kölle, einer Familie aus Berlin bzw. Brandenburg (@Wuschies: nähe Erkner!!!) sowie Jean aus Lübeck) – also alle aus Deutschland. Das ist selbst für unseren erfahrenen Kapitän Wen neu. Zur Crew gehören noch der Maat Manah und die Köchin Mihi. Leider betreibt Captain Wen gleich beim ersten Briefing Erwartungsmanagement: das Wetter soll für die gesamte Woche grau und regnerisch bleiben. Ok, kennen wir ja …

Allerdings wird der erste Ankerstopp in Taha’a schon direkt ein Knaller: wir schwimmen von der Meeresströmung getrieben rasant durch einen Korallengarten und bewundern in Highspeed wunderschöne Korallen und jede Menge Fische – das war so toll, dass wir gleich nochmal ne Runde in dieser Schnorchel-Achterbahn drehen.

Mihi steht Seini in Sachen Kochkünste in nichts nach, auch hier gibt es lecker Ika Mata, abends für die Lüdden Spaghetti mit Tomatensauce bzw. mit Olivenöl und Salz für unseren Gourmet Espen und für Frank „Mama Cholula“!

Die Tage sind – recht deutsch – ordentlich getaktet: Frühstück um 7 Uhr, Mittag um 12, Abendessen um 19 Uhr und dazwischen cruisen und Aktivitäten. Für uns bedeutet das Urlaub pur: wir müssen nichts organisieren, kochen oder planen, sondern sind komplett versorgt und premium bespaßt. 

Dies beinhaltet am nächsten Tag, nach 4 Stunden Überfahrt Richtung Bora Bora, zwei neue Schnorchel Highlights. Eines davon ein wahres Hailight: wie beobachten über 20 Black Tip Reef Sharks (harmlos) im glasklaren Wasser. Daneben sehen wir vampierähnliche Black Trigger Fische und Fische, die aussehen, als ob jemand seinen Fußabdruck auf ihrem Kopf hinterlassen hat – Sachen, bzw. Tiere gibt´s… 

Nicht minder beeindruckend der zweite Stopp: einige respektable Stachelrochen umkreisen uns im bauchtiefen Wasser, begleitet von Kugelfischen und den „Fußabdruckfischen“. 

Bora Bora wird oft als DIE Südseeinsel gehypt. Darum fahren wir mit gemischten Erwartungen in die Lagune. Allerdings hat unser Kapitän eine eigene Meinung: für ihn ist Bora Bora eher „Boring Boring“. Viel zu touristisch mit über 1500 Wasserbungalows ziemlich busy. Wir betrachten die Insel aus angenehmer Distanz von Wasserseite und genießen die zugegebenermaßen wunderschöne Kulisse: die postkartenblaue Lagune und vor allem die Topografie der Hauptinsel wird dem Ruf von Bora Bora (insbesondere bei Sonne) wirklich gerecht.

Am nächsten Tag geht es zum Lunch, plansch, und loungen auf das Motu Maona. Schaut selber…

Damit der Aktivität nicht genug: wir machen unseren „Landeslauf“ mit Doris und Wolfgang (mindestens einmal pro Land wird gejoggt), um dann im „Bloody Marys“ schnell die verlorenen Elektrolyten auszugleichen. Cheers!

Es geht zurück Richtung Taha’a: und endlich nutzen wir auch mal die Segel. Natürlich wollen wir mit anpacken..

Auf Taha’a wird es etwas turi-mäßig: wir besuchen eine Perlenfarm (spannend) und den anliegenden Shop (erfolgreich). Die besondere schwarze Tahiti Perle wird über einen mehrjährigen Prozess von Muschelzucht, Impfen mit DNA und Fremdkörper und 4-facher Ernte produziert, um dann in Tahiti in den Quali-Check zu gehen und erst danach in den Verkauf zu kommen. Solch ein Engagement muss man doch unterstützen… 

Auf der uns schon bekannten Nachbarinsel Raiatea machen wir dieses Mal eine geführte Tour, natürlich bei Regen – ab jetzt heißt die Insel bei uns nur noch Rainatea. Wir besuchen neben einer Vanilleplantage das Weltkulturerbe Taputapuatea, das archäologische Zentrum Polynesiens und lernen von unserer sympathischen Reiseführerin Details über die (heilpflanzliche) Nutzung der lokalen Flora.

Bei all diesem Kultur-Input entspannen wir uns weiterhin bei diversen Schnorchel-, Schwimm- und Seakajakstops, was die gesamte Familie genießt.

Wieder steht eine mehrstündige Überfahrt auf offener See nach Huahine an. Wie auf Fiji schmeißt auch Wen die Angel aus und wie auf Fiji wird die Ausdauer von Erfolg gekrönt. Katinka hat zudem ihren Lieblingsplatz gefunden…

Auf Huahine gibt es dank des „all-in“ Pakets ebenfalls eine geführte Tour. Wir finden auch auf diese etwas abgelegenen Insel zahlreiche archäologische Spuren der Polynesischen Kultur und zudem die gesamte Insel ziemlich sympathisch, auch weil wenig touristisch.

Über die Gender-Zuordnung der beiden Inseln, die Huahine bilden, müssen wir allerdings ziemlich schmunzeln: Huahine Nui zeigt männliche Attribute…

Und Huahine Iti die Siluette einer liegenden Frau:

Ach ja: wie in Neuseeland gibt es wieder Aale zum Streicheln – diesmal heilig und blauäugig.

Auch auf Huahine endet unser Aufenthalt mit Regen – aber mittlerweile sind wir Profi beim Überbrücken…

Zurück auf Taha’a endet unser Törn mit der obligatorischen Tanz- und Erdofen-Session – schön, wenn man sich auskennt. Leider war Katinka dieses Mal nicht schnell genug und musste mitmachen. Lykka ist allerdings weiterhin begeistert und zeigt solides Talent beim polynesischen Tanz…

An dieser Stelle einen fetten Dank an unsere Mitsegler – Ihr habt diese Cruise für uns alle sehr bereichert! Auch wenn einige zugegeben haben, dass Ihr beim ersten Anblick von uns (OMG: 3 Kinder!!!) doch etwas Respekt hattet – der sich natürlich ziemlich schnell erübrigte 😉

46.561 thoughts on “Katamaran-Tour

  1. Hallo ihr lieben,
    nach drei Wochen Hawaii und zwei Wochen Französisch Polynesien waren wir richtig erleichtert ein Schiff zu betreten mit deutschsprechenden Gästen. Unsere Sorge war, dass wir an Bord mit Japanern, Franzosen oder andern Menschen deren Sprache wir nicht sprechen eine Woche kommunizieren müssen. Wir waren schon ein wenig überrascht, dass eine Familie mit drei schulpflichtigen Kinder sich ein halbes Jahr auf den Weg macht, um die Welt zu erobern. Das man dafür ein bisschen verrückt und vor allem mutig sein muss, hat euch für uns direkt sympathisch gemacht. Danke für die tolle Zeit. Wir haben viel Spaß mit euch gehabt und wir wissen jetzt was „Drecksau“ ist, dass 100 Kraulzüge 80 Meter sind und dass es bitter ist gegen Torre beim Schach zu verlieren. Das Kinder aus Braunschweig perfekt kölsche Lieder singen können, hat uns bei den Eltern übrigens nicht überrascht. Die Bierrunde bei Regen ☔ hat eine dritte Halbzeit verdient. Wir haben da auch schon eine Idee bezüglich des Ortes und freuen uns auf euch.
    Liebe Grüsse Doris und Wolfgang

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