Im Wohnmobil von Melbourne ins Barossa Valley

Australia3.524 Kommentare zu Im Wohnmobil von Melbourne ins Barossa Valley

Im Wohnmobil von Melbourne ins Barossa Valley

Unser erster Stopp westlich von Melbourne ist Torquay, die australische Surferhauptstadt. Da müssen auch wir natürlich nochmals ran und buchen einen Surf-Kurs für alle in der Surf Academy. Danach ergibt sich folgendes neues Ranking:

  1. Espen (weiterhin unbestritten)
  2. Frank
  3. Katinka, Lykka, Ture

Auch ansonsten ist das Städtchen echt nett. Neben schönen Stränden gibt es einen neuen Haarschnitt für Espen und Frank und auf dem Campingplatz ist das Jumping Pillow der Hit für die Lüdden. Torquay ist zudem das Tor zur Great Ocean Road (für Zwei- und Vierräder) und zum Great Ocean Trail (für Zweibeiner), den Katinka und Frank auf den ersten Kilometer joggend erleben – sehr, sehr schön.

Die Great Ocean Road ist unsere dritte „Traumstraße der Welt“, nach dem Icefield Parkway in Kanada und dem Hana Highway auf Hawaii. Und auch diese Stecke verdient ihre Aufnahme in die Liste. Die Straße, die dieses Jahr ihren 100. Geburtstag feiert, verläuft größtenteils direkt am Meer und bietet immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Küstenlandschaft. 

Auf halber Strecke unterbrechen wir für geplante drei Tage im Bimbi Park, nahe des Cape Otway Lighthouse, unsere Tour. Der Campingplatz wird geführt von Kat und Frank, sehr sympathisch :-). Wir campen direkt unter Eukalyptusbäumen und sehen tatsächlich unsere ersten Koalas.

Auf dem Weg zum Cape Otway
Koala mit Baby

Da das Wetter umschlägt, verbringen wir unseren ersten kompletten Regentag im Wohnmobil, den wir mit vielen Spielen, ungesundem Essen & Trinken sowie Familienfilmen (zum gefühlt 35mal Vaiana) genießen. Da das schlechte Wetter stabil bleibt, entscheiden wir uns, schon am nächsten Tag weiter zu fahren. Das Highlight der Great Ocean Road liegt vor uns: die 12 Apostel, die ursprünglich den weniger tragenden Namen „die Sau und ihre Ferkel“ hatten 😉 Wir bewundern mit vielen weiteren Touristen die Felsen, die abgetrennt von der Küste im Meer stehen und eine beeindruckende Kulisse bieten.

Kurz danach verlassen wir Victoria und sind in South Australia mit einer Zeitumstellung von 30 Minuten –  na wenn’s denn hilft. Auf jeden Fall sehen wir direkt hinter der Provinzgrenze einige Emus inmitten riesiger Baummonokulturen. Als wir am Straßenrand dann noch einen Echidna, den australischen Ameisenigel, entdecken, haben wir die Australian Big 5 komplett. Abends übernachten wir bei „The Granites“, am Beginn des Coorong National Park auf einem Parkplatz direkt am Meer mit mega Strand, absoluter Dunkelheit und einem atemberaubenden Sternenhimmel.

Granitklotz im Meer, fand auch ein Gruppe von Geologen megaspannend
Sundowner geht immer – gegen „zu kalt“ helfen Klamotten und Rotwein…

Am nächsten Tag geht es über Mount Gambier mit seinem Sinkhole, einer geologische Besonderheit die zu einem botanischen Garten umgebaut wurde, gen Norden ins Barossa Valley. Hier freuen sich die Kinder über Hüpfkissen und beheizten Pool und die Eltern über guten Wein. Das Barossa Valley ist eines DER Weinbauregionen Australiens. Daher mieten wir Erwachsenen uns zwei Fahrräder und haben einen super schönen Nachmittag auf dem Whistler Weingut (siehe auch Franks Weinreise).

3.524 thoughts on “Im Wohnmobil von Melbourne ins Barossa Valley

  1. Can I simply say what a comfort to find a person that really knows what they are discussing on the net. You certainly know how to bring a problem to light and make it important. A lot more people have to read this and understand this side of the story. It’s surprising you aren’t more popular given that you definitely possess the gift.